Immer mehr Menschen nutzen GLP-1-Medikamente wie Ozempic oder Wegovy, um Gewicht zu verlieren. Es funktioniert: Das Hungergefühl nimmt stark ab und die Waage geht nach unten. Aber es gibt eine Kehrseite, über die sich nur wenige Menschen Gedanken machen: Man verliert nicht nur Fett, sondern auch Muskelmasse. Und das hat Folgen, die man noch lange nach der Behandlung spüren wird.
Was ist GLP-1-Medikation und warum nimmt man ab?
GLP-1 steht für Glucagon-like Peptid-1, ein Hormon, das natürlicherweise im Körper vorkommt und das Hungergefühl reguliert. GLP-1-Medikamente imitieren dieses Hormon, wodurch man deutlich weniger Appetit hat und automatisch weniger Kalorien isst. Dadurch nimmt man ab.
Das Problem ist, dass der Körper bei einem großen Kaloriendefizit nicht nur Fett verbrennt. Er baut auch Proteine ab, einschließlich Muskelgewebe. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass ein erheblicher Teil des Gewichts, das Menschen während der GLP-1-Anwendung verlieren, aus fettfreier Masse stammt, einschließlich Muskeln.
Warum ist Muskelverlust ein Problem?
Muskeln sind nicht nur für die Kraft. Sie sind auch metabolisch aktiv: Je mehr Muskelmasse man hat, desto mehr Kalorien verbrennt man in Ruhe. Wenn man Muskelmasse verliert, sinkt der Ruheumsatz. Das bedeutet, dass man nach der Behandlung schneller wieder zunimmt, wenn man wieder normal isst, der sogenannte Jojo-Effekt.
Darüber hinaus haben Muskeln eine Schutzfunktion für Knochen, Gelenke und die tägliche Bewegung. Muskelverlust führt langfristig zu verminderter Kraft, mehr Müdigkeit und einem höheren Verletzungsrisiko.
Die Rolle von Protein während der GLP-1-Anwendung
Der beste Weg, Muskelmasse beim Abnehmen zu erhalten, ist, ausreichend Protein zu essen. Proteine sind die Bausteine Ihrer Muskeln. Wenn Sie genug davon zu sich nehmen, hat Ihr Körper weniger Grund, Muskelgewebe zur Energiegewinnung abzubauen.
Die Empfehlung für Menschen, die aktiv abnehmen möchten: mindestens 1,6 Gramm Protein pro Kilogramm Körpergewicht pro Tag. Das ist unter normalen Umständen bereits eine Herausforderung, aber mit GLP-1-Medikamenten ist es besonders schwierig: Sie haben viel weniger Hunger und essen automatisch weniger. Das Risiko ist groß, dass Sie nicht nur Kalorien, sondern auch Ihre Proteinzufuhr reduzieren.
Praktisches Problem: Wenig Hunger, aber trotzdem genug Protein
Hier liegt der Kern des Problems. Sie haben fast keinen Hunger mehr, aber Ihr Körper braucht diese Proteine immer noch. Große Mahlzeiten sind schwer zu bewältigen. Was funktioniert dann?
Kleine, proteinreiche Mahlzeiten, die leicht verdaulich sind. Denken Sie an Quark, Eier, Fisch oder einen kompakten proteinreichen Shake. Die Killerbody Meal Shakes sind hier eine praktische Option: Als vollwertiger Mahlzeitenersatz liefern sie einen hohen Proteingehalt inklusive eines vollständigen Aminosäurenprofils in einer kleinen, leicht trinkbaren Portion. Ideal, wenn sich Ihr Magen buchstäblich kleiner anfühlt und Sie dennoch sicherstellen möchten, dass Ihre Muskeln die Bausteine bekommen, die sie brauchen.
Krafttraining rundet den Effekt ab
Neben ausreichend Protein ist Bewegung die zweite Säule. Krafttraining signalisiert dem Körper, dass die Muskeln benötigt werden und daher geschont werden sollten. Schon leichte Übungen mit dem eigenen Körpergewicht, 2 bis 3 Mal pro Woche, machen einen Unterschied.
Die Kombination aus genügend Protein und regelmäßigem Krafttraining ist der effektivste Weg, Muskelmasse zu erhalten, während man mit GLP-1-Medikamenten abnimmt.
Zusammenfassend
GLP-1-Medikamente helfen beim Abnehmen, aber ohne die richtige Aufmerksamkeit für Ihre Ernährung und Bewegung verlieren Sie auch wertvolle Muskelmasse. Achten Sie auf ausreichend Protein pro Tag, auch wenn Sie wenig Appetit haben. Wählen Sie kompakte, proteinreiche Optionen, die leicht verdaulich sind. Und trainieren Sie regelmäßig Kraft. So holen Sie das Beste aus Ihrer Behandlung heraus und halten die Ergebnisse langfristig.
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